Therapie bei Down-Syndrom

Okt 11, 2021 / Filumi

Als Eltern geht man davon aus, dass man ein gesundes Kind bekommt. Viele der betroffenen Eltern haben sich davor noch nie mit dem Thema Trisomie 21 beschäftigt und haben keine Ahnung wie sie mit der Krankheit ihres Kindes umgehen sollen. Das bringt natürlich große Ängste und Unsicherheit hervor.

Wichtig ist daher, dass man sich als Eltern darüber bewusst wird, dass die Diagnose allein nur wenig über die möglichen Entwicklungen und Fortschritte des Kindes aussagt. Das Down-Syndrom kann nicht geheilt werden, dennoch können die Lebensphasen des Kindes durch verschiedene Behandlungsarten sehr gut begleitet und unterstützt werden.
„Um eine optimale Förderung zu erlangen, ist es wichtig, dass Eltern mit betroffenen Kindern so früh wie möglich, idealerweise schon ein bis zwei Wochen nach der Geburt, einen Therapeuten aufsuchen“, so Norbert Neumann über seine Erfahrungen in der Behandlung von Trisomie 21-Betroffenen.

Dabei ist die Vielfalt der Entfaltungsmöglichkeiten von unterschiedlichen Faktoren abhängig, wie beispielsweise das Lebensjahr bei Therapiebeginn, dem individuellen Entwicklungspotenzial und der geeigneten Förderung des Kindes. Auch die Eltern-Kind-Bindung spielt bei dabei eine wichtige Rolle. Um diese, aber auch die Geschwisterbindung zu stärken, wird bei Filumi nicht nur das betroffene Kind behandelt, sondern die gesamte Familie einbezogen. So können Eltern und auch Geschwisterkinder gemeinsam an verschiedenen Therapien teilnehmen, wie beispielsweise bei der Tierbegleitung oder Kunsttherapie.

Welche Therapien können die Entwicklung fördern?
So unterschiedlich sich die Krankheit und die Entwicklung der Kinder ausprägt, so unterschiedlich sind und wirken auch die verschiedenen Behandlungsarten. Deswegen passen wir die Therapien und Behandlungen im Osteopathischen Kinder-Zentrum Filumi an die individuellen Bedürfnisse der Kinder an.

Wassertherapie bei Down-Syndrom

Unsere Therapeuten arbeiten mit verschiedenen Therapiemethoden (Osteopathie, Physiotherapie und Ergotherapie) auf allen Ebenen des Körpers, damit auf die individuellen Krankheitsausprägungen wie Schwierigkeiten mit der Motorik, der Sprache, dem Seh- und Hörvermögen sowie dem Immunsystem eingewirkt werden kann. So kann eine Therapie die Regulierung der Körperkoordination und Haltungskontrolle stärken. Zudem kann die tiefensensorische und taktile Eigenwahrnehmung des Kindes gestärkt werden.

Auch Wasser-, Kunst- und Klangtherapie sowie unsere Tierbegleitung können sich positiv auf die Entwicklung der Kinder auswirken und steigern die Lebensqualität des Kindes.
Mehr Informationen und einen Überblick über alle Therapiearten finden sie hier.

Therapiearten

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